29.4.11

Von Jan :]



Gedanken. 

Gedanken kommen, sie bleiben und fliegen vorbei. Ich versuche sie zu fassen, sie fest zu halten. Vergeblich. So versuche ich Wasser zu fassen, es fest zu halten. Es ist das gleiche Spiel. Man mag sie kurz beherrschen können, ihnen Kontrolle aufzwingen aber dies ist nicht von allzu langer Dauer. 
So lasse ich mich mit den Gedanken tragen. Lasse mich vom Strom tragen. Dennoch muss ich Schwimmen. Wie in Wasser ertrinkt man in zu vielen Gedanken. So halte ich mich an der Oberfläche den Blick gen Strom gerichtet. Langsam erkenne ich etwas. Auf der suche nach Ordnung, nach Kontrolle übersah ich das ich all dies schon besaß. Ich öffne die Augen.

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