Regen.
Es regnet.
Und ich sitze hier, höre Musik, melancholische.
Denke nach. Über dich, über mich. Über alles.
Mir ist kalt, irgendwie stört es mich nicht, aber es ist ein komisches kalt.
Kein kalt im Sinne von keine Wärme, keine körperlich.
Sondern kalt im Sinne von vermissen.
Ich weiß aber nicht wen, das ist das Dööfste an der ganzen Sache.
Ich weiß nicht, an wen ich das hier schreibe, und es tut noch nichtmals gut. Ich könnte heulen, bei dem Gedanken, aber ich weiß nicht, an wen ich meine Tränen verschwenden würde. Dann lohnt es sich einfach nicht, das zu tun. Ich bin müde, ich könnte einschlafen, oder einfach nur da liegen, nachdenken, über dich, über mich, über Gott und die Welt.
Herr Gott, mir wird wieder alles zu viel, ich weiß nicht, was, aber es ist zu viel...
Zu viel Gutes um mich herum? Zu viel hier und da? oder einfach nur zu viele Gedanken?
Letzeres. Das wird es sein müssen, Schlaflosigkeit, wegen nachdenken, über dich.
Aber es ist kein nachdenken im Sinne von "Ach, du bist sooooooo toll!".
Nein, es ist das nachdenken im Sinne von " Warum bist du die Person die du bist? Warum bist du so gerworden und warum, verdammt nochmal, ignorierst du mich?"
Gestern, alles war in Ordnung, heute komme ich in die Schule und du guckst mich mit dem Arsch nicht an.
Tut ja gar nicht weh oder so.
Danke, echt!
Gleich haben die Mädels Training.
Ich gucke nur zu... Ich bin ja noch krank.
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